Der Beardmore Gletscher, oder auch Byrd-Gletscher genannt, ist ein über 160 km
langer und 30 km breiter Gletscher in der Antarktis der vom Transantarktische Gebirge über die Shackleton-Küste bis auf das Ross Schelfeis führt, das macht Ihn zu einer der größten Gletscher der Erde. Im Jahre 1908
wurde der Gletscher währende einer Antarktis Expedition von Ernest Shackleton entdeckt. Benannt wurde er aber nach einem Förderer der Shackleton Expedition,
Sir William Beardmore bzw. auch nach den Antarktisforscher Richard Evelyn Byrd, der
mehrere Expeditionen in die Antarktis durchführte.
Der Gletscher ist einer der wichtigsten Passagen um auf das
Polarplateau zu gelangen, aufgrund des Findens dieser Passage war es erst möglich
den Südpol zu erreichen. Auch Shackleton, der Entdecker der Passage ist, wählte
diese Route mit seinem Team auf dem Weg zum Südpol, doch musste er 180 km kurz vor
dem Ziel umdrehen. Später gelangte aber Robert Falcon Scott, mit der selben Route, mit seinem Team 1912 den Südpol, doch war er nicht der
erste am Südpol, kurze Zeit früher war Roald Amundsen und sein Team die ersten die den Südpol erreichten, allerdings über eine zuvor
unbekannte Route, über den Axel-Heidberg-Gletscher zum Polarplateau .