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Polarforscher Jules d’Urville


Jules Dumont d’Urville  war ein französischer Seefahrer und Polarforscher.

d’Urville entschied sich im Alter von 17 Jahren für eine Offizierslaufbahn bei der Marine. Er schloss die Offiziersakademie mit Auszeichnungen ab, d’Urville war ein begabter Botaniker, außerdem sprach er sieben Sprachen fließend, darunter Deutsch, Griechisch und Hebräisch. Am 22 April 1826 stach d’Urville, zur seiner eigenen Polarexpeditionen in die Südsee, auf der Suche nach den verschollenen Entdeckers Jean-François de La Pérouse. Im Februar 1828 fand man ein Schiffswrack in dem vermutlich La Pérouse gewesen war. Während der Expedition nahm d’Urville zahlreiche Pflanz und Gesteinsproben sowie Aufzeichnungen über die Sprachen auf den besuchten Inseln.

Sieben Jahre danach gab König Louis-Philippe, d’Urville das Kommando als erster den magnetischen Südpol zu erreichen. Doch scheiterte die Mission als das Schiff im Packeis eingeschlossen wurde. Dazu kam auch noch dass die halbe Mannschaft an Skorbut erkrankte, die durch einen Mangel an Vitamin C ausgelöst wird. Im Jahr 1838 stach d’Urville wieder in die Südsee, wieder in der Hoffnung den magnetischen Südpol zu erreichen. Diesmal verlief die Fahrt glücklicher und d’Urville entdeckte das auf dem antarktischen Kontinent liegende Adelieland, wo heute noch eine Station seinen Namen trägt. Er benannte das Gebiet nach seiner Frau Adèle. d’Urville segelte drei Mal um die ganze Welt. Am 8. Mai 1842, starb d’Urville bei einem Zugunglück in der Nähe von Versailles gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn. In seiner Heimatstadt errichtete man 1844 ein Denkmal zur ehren. In Neuseeland gibt es einen Fluss und eine Insel die nach ihm benannt wurden.


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