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Polarforscher Robert Falcon Scott


Robert Falcon Scott war ein britischer Marineoffizier und Polarforscher. Er wurde durch seinen Wettlauf um die Ersterreichung des Südpols gegen Roald Amundsen berühmt, nur knapp von diesem geschlagen, kam Scott gemeinsam mit seinen Begleitern während des Rückmarsches ins Basislager ums Leben.

Die Ersterreichung des Südpols war in Scotts Augen nicht nur wichtig und notwendig sondern sah er darin auch eine Möglichkeit sein Ansehen und den finanziellen Status seiner Familie zu verbessern. Am 1. Juni 1910 verließ sein Schiff die Terra Nova London in Richtung Südpol. Das Scott in einem Wettlauf mit den Norweger Roald Amundsen befand war ihm schnell klar.

Beide starteten ihre Expedition im Oktober 1911 von Ihren jeweiligen Basislagern aus. Während Amundsen mit seiner Mannschaft mit Skiern und Schlittenhunden unterwegs waren, verwendete Scott und seine Mannschaft Ponys und Motorschlitten, die sich schon bald als anfällig erwiesen sowie auch Schlittenhunde, mit denen aber keiner umgehen konnte. Als Scott 150 Meilen vom Südpol entfernt war schickte er nochmals drei Leute seiner Mannschaft zurück. Die Letzten Kilometer legte Scott mit seinem fünf Mann Team zurück, die am 18. Januar 1912 den Südpol erreichten, jedoch mussten sie feststellen, dass Amundsen den Südpol einen Monat früher erreichten hatten. Amundsen hatte auf seiner Reise täglich rund 15 bis 20 Meilen zurückgelegt, auf den Rückweg sogar bis zu 30 Meilen. Scott dagegen kam nur maximal auf 13 Meilen am Tag, und der Rückweg wurde für Scott und seine Leute zu einem verzweifelten Kampf, besonders die extremen Wetterverhältnisse machte es Ihnen zu schaffen. Nachdem der erste sein Leben lassen musste, verschlechterte sich auch der Zustand der anderen. Acht Monate später fand man Elf Meilen vor einem lebensrettenden Nahrungsdepot entfernt in einen Zelt die übrig gebliebenen Leichen, übrig geblieben sind nur Ihre Tagebücher.


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